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Für Rückfragen oder Befundanforderungen steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

Wir bitten Sie um telefonische Anmeldung, wenn Sie einen Termin benötigen!

Trotz vorab vereinbartem Termin kann es in unserer Praxis zu Wartezeiten kommen. Wir sind darum bemüht, diese Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten.

Unfallärztliche Bereitschaft
nur mit telefonischer Voranmeldung:

Montag bis Freitag von 9.00 - 16.00 Uhr

Notdienst außerhalb der Sprechzeiten:
Telefon: 116 117

Die Chirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch einen Eingriff in den Körper des Patienten (Operation) befasst. Mit Hilfe von chirurgischen Eingriffen werden kranke Organe vollständig oder teilweise entfernt und neue Organe oder Prothesen implantiert.

Handchirurgie:

  • Schnellender Finger
  • Sehnenscheidenstenosen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Ganglionentfernung an Hand- und Fingergelenken
  • Wundversorgungen

Fußchirurgie:

  • Nagelwallplastiken bei eingewachsenen Zehennägeln
  • Ganglionentfernung

Weichteilchirurgie:

  • Entfernung von Haut- und Weichteilveränderungen (Naevus, Atherome, Lipome, Narben …)
  • Korrektur von kleineren Narben
  • Spaltung und Entfernung von Abszessen

Die Unfallchirurgie erhält bzw. stellt mittels operativen Verfahren das durch Unfälle beschädigte Organsystem und den Bewegungsapparat des Menschen wieder her. Bei Verletzungen am Bewegungsapparat sind in erster Linie die Knochen, Skelett und Muskeln, Bänder und Sehnen, aber auch Bauch- und Brustorgane, sowie das Gehirn und das Rückenmark betroffen. Unfallchirurgen behandeln neben „gewöhnlichen“ Knochenbrüchen auch Frakturen, die durch ein Tumorleiden bedingt sind.

Nach Unfallverletzungen stabilisiert der Unfallchirurg den Patienten, um weiterführende medizinische Behandlungen zu ermöglichen.

Unfallchirurgie:

  • Behandlung und konservative/operative Einrichtung von Knochenbrüchen/Frakturen
  • Metallentfernungen in örtlicher Betäubung
  • Diagnostik und Therapie von Sport- und Gelenkverletzungen
  • Wirbelsäulenverletzungen auch deg. Genese

Die Orthopädie befasst sich mit dem menschlichen Bewegungsapparat und der Muskulatur. Sie behandelt angeborene oder erworbene Form- und Funktionsfehler von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen. Unser Ziel ist die Rehabilitation des Patienten. Die orthopädische Behandlung bedient sich unter anderem chirurgischer Verfahren, der Physiotherapie, der orthopädischen Schmerztherapie und der medikamentösen Behandlung sowie physikalischen Hilfsmitteln.

Es ist wichtig, bereits im Kindesalter Form- und Funktionsfehler zu beheben, da diese später zu bleibenden Problemen werden können. Kinder haben den Vorteil, dass sich diese Probleme noch richten bzw. begradigen lassen. In der konservativen Therapie ist die Hauptaufgabe der Orthopäden die Früherkennung von Krankheitsbildern und die entsprechende Behandlung, so dass ein operativer Eingriff nicht mehr notwendig wird.

Orthopädietechniker und Orthopädieschuh-Techniker sind wichtige Partner, denn sie stellen diese physikalischen Hilfsmittel her: Schuheinlagen, spezielle Schuhwerke für Patienten, denen die Konfektion nicht gerecht wird.

Orthopädie:

  • Behandlung von degenerativen Veränderungen der Gelenke und Wirbelsäule
  • Punktion von Gelenken, auch Therapie mit Knorpelaufbausubstanzen (Hyaluronsäure)

Die Sportmedizin befasst sich grob gesagt mit den medizinischen Fragen rund um Bewegung und Sport. Sie untersucht, welchen Einfluss Bewegung, Training, Sport und auch Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe hat. Daraus werden Präventionsmaßnahmen, Therapie- und Rehabilitationsformen entwickelt, die dem Sporttreibenden von nutzen sind. Sportmedizin ist nicht diagnose- oder organbezogen, sondern untersucht die Bedeutung von körperlicher Aktivität auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen.

Der Durchgangsarzt (D-Arzt) ist ein Facharzt für Chirurgie (Schwerpunkt Unfallchirurgie) oder Orthopädie, der von den Berufsgenossenschaften durch seine speziellen unfallmedizinischen Kenntnisse eine besondere Zulassung erhalten hat. Er ist für die Durchführung der Behandlung nach Arbeitsunfällen zuständig. Durch die Zulassung erhält der D-Arzt besondere Vollmachten sowie entsprechende Verpflichtungen.

Er ist, einfach gesagt, als Vertreter der Unfallversicherung, derjenige, der das gesamte Heilverfahren steuert, und damit die Erstversorgung über die Rehabilitation bis hin zur Festlegung von Entschädigungsleistungen koordiniert. Er ist der zentrale Punkt zwischen dem behandelnden Arzt, der Unfallklinik, Rehabilitationseinrichtungen, den hinzugezogenen Fachärzten, der zuständigen Unfallversicherung und dem Berufshelfer.

Es gibt in Deutschland ca. 3.500 zugelassene Durchgangsärzte. Jährlich werden etwa drei Millionen Versicherte im Durchgangsarztverfahren behandelt. Das D-Arzt-Verfahren regelt die Behandlung und Abrechnung des Arbeitsunfalls.

Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften:

  • Behandlung von Schul-, Wege-, Arbeits- und Kindergartenunfällen
  • Unfallärztliche Bereitschaft von Mo bis Fr, von 9 bis 16 Uhr – nach telefonischer Voranmeldung

Die ambulante Operation ist ein chirurgischer Eingriff oder (notfall-)medizinische Versorgung am oder im Körper eines Patienten, jedoch außerhalb der Klinik und Arztpraxis. Auch eine ambulante OP erfolgt in der Regel unter Narkose.

Z. B. Proktologie/Enddarmchirurgie: 

  • Behandlung von Analvenenthrombosen, Hämorrhoiden, Analfissuren
1Was versteht man unter einem „Schnellenden Finger“?
Ein „Schnellender Finger“ ist eine anlagebedingte Erkrankung, bei der die Sehnen des betroffenen Fingers nicht mehr unter dem verdickten Ringband gleiten können. Das wiederum verursacht beim
Beugen des Fingers ein „schnellendes“ Geräusch und eine oft schmerzhafte Bewegungseinschränkung.
Wurde die Diagnose gestellt erfolgt ein kleiner operativer Eingriff. Nach dem Abklingen der Anästhesie ist die freie Fingerbeweglichkeit schnell wieder hergestellt. Nur selten sind
 krankengymnastische Übungsbehandlungen notwendig.
2Wie äußert sich ein Karpaltunnelsyndrom?
Das Karpaltunnelsyndrom bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Mittelarmnervs in der Handwurzel. Das Erstsymptom sind Schmerzen, die vor allem nachts in die Hand – hier häufig Daumen, Zeige- und Mittelfinger – und in den gesamten Arm ausstrahlen. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Schmerzen auch tagsüber auf und führen zu Muskelschwund im
Daumenballen, zu Greifschwäche und einer Minderung des Gefühls. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer. Unterschiedliche Operationsformen sind möglich – wir bieten
die offene Spaltung des Karpaldaches an.
3Was ist ein Ganglion („Überbein“) und wie wird es behandelt?
Ein Ganglion (umgangssprachlich: Überbein) ist eine oft mehrfach auftretende, gutartige und prallelastische
Geschwulstbildung am Handgelenk oder an den Fingergelenken, das sich i. d. R. durch Ruhigstellung der betroffenen Region selbst zurückbildet. Es wird angenommen, dass eine Überbeanspruchung mit chronischen Reizzuständen oder aber eine
Spontanbildung die Ursache ist. Ein Ganglion kann Schmerzen verursachen oder die Beweglichkeit
einschränken.
Bei großen Ganglien kann es zu einer Kompression von Nerven und Gefäßen kommen.
Die Diagnose eines Ganglions wird meist durch dessen Lokalisation oder Form gestellt. In manchen kann eine leichte Massage (Rückführung der Flüssigkeit ins Gelenk) helfen. Alternativen sind die Nadelaspiration (Punktion) des Ganglioninhaltes, Ultraschall oder chirurgische
Intervention zur operativen Sanierung notwendig.
4Werden in der Weichteilchirurgie Atherome, Lipome bzw. Nävi entfernt?
Die Entfernung eines Atheroms, eines Lipoms oder eines sogenannten Nävus gehört zur Weichteilchirurgie.
Ein Atherom ist eine gutartige Zyste im Unterhautzellgewebe. Sie entsteht durch den Verschluß der Ausführungsgänge der Talgdrüsen. Sie befinden sich meist im Bereich der behaarten Haut, also am Kopf,
im Gesicht, Nacken, auf der Brust oder im Intimbereich. Ein Atherom wird i. d. R. entfernt, wenn es entzündet oder eitrig ist/war.
Ein Lipom ist eine gutartige Fettgewebsgeschwulst, ein Weichteiltumor der Fettgewebszellen. Sie tritt am
häufigsten in der Kopf-Hals-Region auf.
Nävus („Muttermal“) ist die allgemeine Bezeichnung für eine gutartige Fehlbildung der (Schleim-)Haut, bei
der normale Zellen oder Gewebe vermehrt, vermindert oder ungleichmäßig vorkommen.
Sofern keine mechanischen Einschränkungen verursacht werden, ist eine
 Entfernung nur aus kosmetischen Gründen, nicht aber aus medizinischen notwendig.

5Werden Metall-Implantate operativ entfernt?
Bei Kindern werden Metallplatten, Schrauben, Drähte oder Nägel, mit denen ein Knochenbruch versorgt wurde, nach wenigen Wochen wieder entfernt. Bei Erwachsenen hängt das u. a. von subjektiven Beschwerden wie mechanischen / allergischen Reaktionen, Lockerung der Metall-Implantate oder den dadurch entstandenen Druckschmerzen ab. Eine Entfernung wird i. d. R. in Vollnarkose durchgeführt, bei der die Narbe des Ersteingriffes soweit wie
notwendig wieder geöffnet wird.
Da der Bruch zum Zeitpunkt der Metallentfernung (ME) schon verheilt ist, ist eine vollständige Belastung kurz nach der OP bereits wieder möglich.
In manchen Fällen wird auf die ME verzichtet, weil das Implantat schwer zu erreichen ist oder der Patient
bereits ein hohes Alter aufweist.
6Wie unterscheiden sich Hämorrhoiden und Analvenenthrombosen?
Die Proktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Enddarms, dazu gehören Hämorrhoiden und Analvenenthrombosen. Eine Analvenenthrombose ist eine schmerzhafte Schwellung im Bereich des Afters. Sie kann sich nach
kurzer Zeit selbstständig zurückbilden.
Bei starken Schmerzen wird die Analvenenthrombose zunächst mit Schmerzmedikamenten therapiert, gelegentlich muß sie auch unter örtlicher Betäubung komplett entfernt werden. Sie wird häufig mit Hämorrhoiden verwechselt.
 Hämorrhoiden sind hingegen vergrößerte oder tiefer getretene Gefäßpolster, die Beschwerden verursachen.
Zu den Beschwerden gehören v. a. anale Blutungen und quälender Juckreiz.
Hämorrhoidalleiden vor dem 35. Lebensjahr sind selten. Salben können die Beschwerden lindern. Eine Heilung ist häufig nur durch einen operativen Eingriff z. B. nach Milligan-Morgan, Parks oder Longo möglich.

Dr. med. Heiko Floruß

Facharzt für Orthopädie und (Unfall-)Chirurgie

1988–1993
1993–1994
1994–1996
1996–1997
1997
1997
1997–2003
2002
2003–2007
2004
2006
2007
2007
2011–2026

Mitgliedschaften Praxis Dr. Floruß

BDC

Berufsverband Deutscher Chirurgen

DEGUM

Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

ANC

Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Chirurgen Süd-Württemberg

DGOU

Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

BBD

Bundesverband der Durchgangsärzte e. V.

Kontakt
Praxis Dr. Floruß

Praxisadresse:
Ravensburger Str. 35,
88250 Weingarten
(im Ärztehaus Weingarten)

Tel. +49 751 46798

Fax: +49 751 553939
E-Mail: info@praxis-dr-floruss.de

 

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Sie erreichen uns mit den Stadtbuslinien 1, 14 und 15. Ebenfalls halten die Regionalbuslinien R30 und 7534 direkt vor unserem Haus, Bushaltestelle: 14 Nothelfer (Angaben können sich ändern!)

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Fahrplanauskunft der Verkehrsbetriebe.

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mit dem Auto

Unsere Praxis befindet sich im Ärztehaus Weingarten an der Ravensburger Str. 35 in Weingarten neben dem ehemaligen Krankenhaus 14 Nothelfer.

Ausreichend kostenpflichtige Parkplätze sind vor dem Ärztehaus vorhanden (Moosbruggerstraße 3 Parking). Parktickets können sowohl mit Münzgeld als auch über die EasyPark-App gelöst werden.